Garten des Hospizes Mutter Theresa in Letmathe

Gemeinsame Aktion der ServiceClubs

Ikz online 01.12.2015 Letmathe. 12 Lions-, Rotary- und andere Serviceclubs haben sich zusammengetan, um dem Hospiz Mutter Teresa einen Garten zu schenken. Sie sammelten 25 000 Euro und griffen zwei Tage lang zum Spaten.

Können Theaterdirektoren, Ärzte und Geschäftsführer eigentlich auch körperlich hart arbeiten? Am Hospiz Mutter Teresa haben sie bewiesen, dass es geht. Zwei Samstage lang haben jeweils rund 20 Männer und Frauen mit Gummistiefeln an den Füßen und Spaten in der Hand einen Garten angelegt. Sieben Bäume wurden eingegraben und über 500 Pflanzen in die lehmig-feuchte Erde gesetzt. Sie alle haben das freiwillig und unentgeltlich getan und sie alle sind Mitglieder von Lions-, Rotary- und anderen „Service-Clubs“. 12 Rotary-, Lions- und andere Clubs vereinten ihre Kräfte12 solcher Clubs aus Iserlohn und Umgebung hatten vor einigen Monaten beschlossen: Das Hospiz, in dem sterbenskranke Menschen in ihren letzten Wochen und Tagen fachliche Betreuung und menschliche Wärme finden, ist eine gute Sache. Und wenn es einen Neubau gibt, dann wollen wir helfen. Das haben die Clubs getan: Sie brachten zusammen die Summe von 25 000 Euro auf. Davon wurde alles Notwendige für den Garten gekauft. Aber die Mitglieder wollten auch körperlich anpacken. Das geschah nun an den zwei Samstagen. Wobei Eva Maria Rittinghaus die Arbeiten koordinierte. Gemeinsam mit der Hospizleitung hatte sie ein Konzept erarbeitet, das es umzusetzen galt. Es soll ein überschaubarer, leicht zu begehender und rollstuhlgerechter Ort der Ruhe sein, aber auch ein Ort der erfrischenden Eindrücke, der Freude weckt und alle Sinne anspricht. Die Pflanzen wurden so gewählt, dass möglichst das ganze Jahr etwas blüht. Salbei, Katzenminze, japanische Kirsche und Zierapfel wurden ebenso gepflanzt wie die Duftrose „Augusta Luise“. „Es hat riesig Spaß gemacht,“ resümierte Projektkoordinator Dirk Jedan nach zwei arbeitsreichen Tagen. „Dies ist nicht unser letztes gemeinsames Projekt. Keiner ist so gut wie alle zusammen.“ Beteiligt waren folgende Clubs: Lions Iserlohn-Letmathe, Lions Hemendis, Lions Iserlohn, Rotary Waldstadt, Rotary Iserlohn, Lions Menden, Lions Hemer, Leos Iserlohn, Rotary Hohenlimburg-Letmathe, Zonta Iserlohn, Inner Wheel Iserlohn und Rotoract Iserlohn. Helmut Rauer